Zies gGmbH

Headache Hurts

Headache Hurts ist ein täglicher Begleiter für die individuelle Kopfschmerzprävention. Was löst die Kopfschmerzen aus? Wie behalte ich die individuellen Auslöser im Blick und wie lasse ich mich an die wichtigsten Do’s and Don’ts der Prävention erinnern? Die zertifizierte Medizin-App Headache Hurts unterstützt dabei. Die App dokumentiert den persönlichen Tagesablauf und analysiert das eigene Verhalten nach aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Kopfschmerzprävention. Sie erfasst und klassifiziert die Kopfschmerzattacken – Migräne, Kopfschmerz vom Spannungstyp oder Medikamentenübergebrauchskopfschmerz – nach ICHD (International Classification of Headache Disorders). Zudem besteht eine Analyse möglicher persönlicher Kopfschmerzauslöser. Der Patient kann die Einnahme von Kopfschmerzmedikamenten dokumentieren und eine Warnfunktion aktivieren. 

Felix LiebSenior Developer

Felix, Du hast zwischenzeitig das Projektmanagement übernommen. Gab es da besondere Herausforderungen?

Das Konzept und Design standen bei der Headche Hurts App bereits fest. Unsere Designer haben die iOS Screens des externen Designers auf die Android Vorgaben adaptiert, so dass ich mich hauptsächlich um die korrekte Umsetzung der Entwicklung kümmern musste. In der App hat der Nutzer nun die Möglichkeit ein umfangreiches Kopfschmerz-Tagebuch zu führen, mit dem die individuellen Entstehungsmuster des Kopfschmerzes ausgewertet werden können. Außerdem erlaubt der eingebaute Erinnerungsassistent kopfschmerzbezogene Präventionsstrategien noch effektiver in den Alltag zu integrieren.

Gabriele ZiniDesigner

Gabriele, worauf habt Ihr bei der Benutzerfreundlichkeit innerhalb der Headache Hurts App besonderes geachtet?

Die App richtet sich an Menschen, die regelmäßig Kopfschmerzen haben und herausfinden wollen, welche Faktoren in ihrem Leben einen Einfluss darauf haben. Dazu müssen die unterschiedlichsten Daten eingegeben und ausgewertet werden: von den Essens- und Trinkgewohnheiten bis hin zu Schlafzeiten oder sportlicher Betätigung. In Zusammenarbeit mit dem externen Designer haben wir versucht das Userinterface für die verschiedenen Eingabearten möglichst zu vereinheitlichen, damit es einfach und komfortabel ist, die regelmäßigen Eingaben zu tätigen. Auch die Darstellung der Daten in der Analyseansicht sollte möglichst leicht verständlich sein und einen schnellen Überblick über Risikofaktoren und Zusammenhänge bieten.

Mohamed MetawalyDeveloper

Mohamed, die Headache Hurts App möchte die wichtigsten Do's and Don’ts der Kopfschmerzprävention individuell dokumentieren und analysieren. Was sind da die technischen Mittel?

Der Kern der App ist die Analyselogik gemäß der Spezifikation durch die Zies gGmbH. Diese bewertet die Einträge des Nutzers wie zum Beispiel die Regelmäßigkeit und Dauer des Schlafs. Die Logik macht einen Großteil der App aus und daher haben wir sie mit TDD (Test Driven Development) oder auch testgeleitete Entwicklung genannt, erstellt. TDD ist ein Entwicklungsmuster für Software, bei dem das Testen von Programmkomponenten dazu verwendet wird, den gesamten Prozess der Softwareentwicklung zu leiten. Durch die Erstellung der App mit TDD können wir die Qualität der Software erhöhen und den Wartungsaufwand im Nachhinein verringern.
Eine weitere wichtige Komponente ist die Chronik, in der der Nutzer Analyseergebnisse, Lob und Hinweise zu Möglichkeiten der Verbesserung des Kopfschmerz erhält.

Vincent KlapperWerkstudent / QA

Vincent, die Headache Hurts App besitzt einen umfangreichen Algorithmus, wie geht man hier beim Testen vor?

Das Testen dieser App ist tatsächlich nicht einfach. Unsere Entwickler haben sehr viele Faktoren eingebaut, die die Kopfschmerzanalyse beeinflussen. All diese Faktoren müssen einzeln geprüft werden, ob sie das gewünschte Ergebnis erfüllen. Hier zeigt sich der Mathematik Unterricht als hilfreich, da jede Eingabemöglichkeit mit einer umfassenden Rechnung verbunden ist, die wie in der Schule nachgerechnet werden. Wenn unser Ergebnis mit dem der App übereinstimmt, hat der Algorithmus bestanden.

Frau Frisch, das deutschlandweite Pilotprojekt zur Kopfschmerzprävention "KopfHoch – Kopfschmerz & Migräne an der Hochschule kompetent vorbeugen“ besteht aus mehreren Bereichen. Welchen Teil deckt NEXT Munich hier ab?

Ein Teil dieses Pilotprojektes ist die zertifizierte Medizin-App Headache Hurts. Diese ist für alle Nutzer kostenfrei herunter zu laden. Wir sind zu NEXT Munich mit einem fertigen Konzept und sowie bereits erstellten iOS Screens gekommen. Die Screens hat NEXT Munich zunächst für Android adaptiert und gleichzeitig haben wir über die technische Umsetzung des Konzeptes besprochen. Es handelt sich bei Headache Hurts um eine medical App, die in diesem Fall den Nutzer / die Nutzerin bei der Diagnose, der Vorbeugung und Analyse der Auslöser von Kopfschmerz unterstützt. NEXT Munich hat uns bei der technischen Umsetzung sehr gut beraten und uns bei allen Fragen zur Seite gestanden.

Das Pilotprojekt „KopfHoch – Kopfschmerz & Migräne an der Hochschule kompetent vorbeugen“ wird von der ZIES gemeinnützigen GmbH und der BARMER Krankenkasse als Kooperationspartner an drei Pilothochschulen, der Humboldt Universität zu Berlin, der TU Dresden und der Fachhochschule Kiel durchgeführt.

Karin Frisch
Geschäftsführerin
ZIES gmbH

Zur Kampagne: www.headache-hurts.de